Alles super, tolle Aufmachung, echt Kl
Von Predrag am 19:55 Uhr 31.12.2011
gefällt mir
Von Emmanuel Pathirajah am 07:55 Uhr 28.12.2011
Ich setze mir jetzt schnell ein Bookma
Von Emese am 16:50 Uhr 27.12.2011
Ich finde den Aufbau eurer Seite spitz
Von Carl Rainer am 06:11 Uhr 27.12.2011
Ihr seid immer aktuell, informativ und
Von H.A. am 18:16 Uhr 16.12.2011
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25.03.2010
von stphan
Prepaid Kreditkarten
Unter einer Prepaid Kreditkarte (auch als Guthabenkarte bezeichnet) versteht man eine Karte, mit welcher Zahlungen nur bis zu einem zuvor an den Kartenherausgeber einbezahlten Betrag abgewickelt werden können. Der Begriff "Kreditkarte" ist somit eigentlich nicht ganz korrekt, da ja kein Kredit gewährt wird; die Karte dient lediglich zur Vereinfachung des Zahlungsvorganges sowie für Zahlungen, die nur über die Angabe von Kreditkartendaten möglich sind. Dennoch hat sich auch für diese Kartenkategorie der Begriff "Kreditkarte" eingebürgert.
Während bei einer herkömmlichen Kreditkarte (auch als Chargekarte bezeichnet) eine Bonitätsprüfung des Inhabers erfolgt, um den Kreditkartenherausgeber vor finanziellem Schaden durch nicht eintreibbare Schulden zu schützen, entfällt eine solche Überprüfung bei der Prepaid Kreditkarten. 
An die Stelle der Sicherheit durch Bonität tritt das einbezahlte Guthaben.
Bei Chargekarten wurden früher die aufgeprägten Kartendaten (Kreditkartennummer, Ablaufdatum, Name und Vorname des Karteninhabers) mittels eines Abdruckgerätes mechanisch auf druckempfindliches Papier (bzw. auf einen Papier-/Kohlepapier-Stapel) übertragen. Obgleich dieses Verfahren heute fast überall durch elektronische Lesegeräte verdrängt wurde, ist es für Chargekarten immer noch zulässig. Dies trifft indessen bei der Guthabenkarte nicht zu, da auf diesem Wege das vorhandene Guthaben nicht überprüft werden könnte. Diese Karten sind deshalb nur für elektronische Lesegeräte zugelassen und weisen keine aufgeprägten Kartendaten auf. Für die Bezahlung im Internet sind hingegen beide Kartentypen gleichermassen geeignet, da beide über eine Sicherheitsprüfnummer (CVC/CVV) verfügen. Trotz der genannten Einschränkungen können Prepaid Kreditkarten durchaus sinnvoll sein, da heute immer mehr kommerzielle Angebote (vor allem im Internet-Handel) nur noch mittels Angabe von Kreditkartendaten überhaupt nutzbar sind. Es wäre stossend, wenn nur diejenigen Personen von solchen Angeboten profitieren könnten, die die Bonitätsprüfung der Kreditkartenfirmen bestehen. Auch Sicherheitsüberlegungen können für die Verwendung von Guthabenkarten sprechen, da die Mitnahme grösserer Barbeträge auf Reisen auch dann vermieden werden kann, wenn eine Chargekarte mangels Bonität nicht zur Verfügung steht. Die einzelnen Herausgeber von Prepaid Kreditkarten unterscheiden sich hinsichtlich der erhobenen Gebühren und der allfälligen Guthabenverzinsung. Für den Benutzer bedeutet dies, dass er zunächst das geplante Nutzungsprofil der Karte festlegen und dann auf Grund dieses Profils den für seine Zwecke günstigsten Anbieter wählen sollte. So wird beispielsweise bei einem im Durchschnitt höheren Guthabenstand eher die gewährte Verzinsung ausschlaggebend sein, während bei vielen kleineren Bezahlvorgängen darauf zu achten ist, dass keine oder nur geringfügige Mindest-Transaktionsgebühren anfallen. Die Sicherheit für den Benutzer ist bei korrekter Handhabung für beide Kreditkartentypen ähnlich einzustufen. Wenn bei einem Verlust oder einem Diebstahl der Karte alle erforderlichen Sicherheitsmassnahmen ergriffen werden (insbesondere die sofortige Kartensperrung), besteht in der Regel keine Haftung des Karteninhabers für die missbräuchliche Verwendung. Anders sieht es allerdings aus, wenn der Verlust erst verspätet bemerkt wird oder die Sperrung aus Nachlässigkeit unterbleibt. In diesem Falle bietet die Prepaid Karte eine bessere Sicherheit, da sie höchstens bis zum einbezahlten Guthaben verwendet werden kann. Insgesamt ist die Prepaid Kreditkarte eine interessante Möglichkeit, um die Vorteile der Kreditkartenzahlung unabhängig von Bonitätsprüfungen wahrnehmen zu können. Ihre Einschränkungen sollten dem Benutzer klar bewusst sein, man sollte die eigenen Bedürfnisse so genau wie möglich formulieren, und schliesslich müssen die verschiedenen Angebote auf Grund dieser Bedürfnisse verglichen werden. Unter diesen Voraussetzungen stellt die Guthabenkarte eine zweckmässige Ergänzung der bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten dar.
Niko sagt:
Eine gesunde Portion Sarkasmus zusammen mit einem interessanten Thema. Richtig gut geschrieben
Carolin sagt:
Grosse Klasse wirklich:) also mir gefällt diese Seite echt sehr
Bärbel sagt:
hier findet man immer wieder super gute Ideen
H.-J. sagt:
Dieser Blog ist eindeutig einer meiner liebsten! Stets sehr schön geschrieben und nah am Leser. Bravo!


Jitka sagt:
Wie gewohnt mal wieder ein richtig guter und amüsanter neuer Beitrag in eurem Blog